Foto: Luis Quintero, Unsplash
Du hast dein Manuskript fertiggeschrieben, die Überarbeitung abgeschlossen und nun steht der Lektoratstermin vor der Tür? Diese Schritte kannst du vorher erledigen, damit die Übergabe an das Lektorat reibungslos läuft.
Manchmal ist unklar, welche Punkte man selbst erledigen muss oder soll, und welche Punkte die Aufgabe des Lektorats sind.
Klar ist: Das Lektorat ist nicht dafür da, dein Manuskript einmal „großflächig aufzuräumen“ oder „durchzuputzen“. Es setzt dort an, wo eine professionelle Außenperspektive einen echten Unterschied macht – ob bei der Spannungskurve deines Romans, der Argumentationslogik deines Sachbuchs oder der altersgerechten Sprache deines Kinderbuchs.
Das bedeutet nicht, dass dein Text perfekt sein muss. Aber du solltest alles getan haben, was du selbst leisten kannst und was deinen eigenen Ansprüchen genügt.
Übergib das Manuskript als DOCX-Datei. Das kann in den meisten Schreibprogrammen als Export-Option gewählt werden. Es muss nicht auf Normseiten formatiert oder schön gestylt sein. Eine einfache Formatierung genügt, etwa:
Übergib neben deinem Manuskript wenn vorhanden auch Konzeptpapiere, wenn sie das Verständnis des Projekts unterstützen. Zum Beispiel Exposé, Klappentext, Figurenübersicht, Synopsis, besondere Hintergrundinformationen und Zielgruppe.
Nicht hilfreich sind Notizen, Platzhalter oder Kommentare, die nicht an das Lektorat gerichtet sind.
Außerdem gibt es ein paar Fragen, die mich vor dem Lektorat interessieren. Wenn du möchtest, sende mir deine Antworten bei der Übergabe mit!
Noch eine persönliche Anmerkung zum Schluss: Sei nicht frustriert, wie viel Arbeit das alles ist. Das ist völlig normal. Die erste Fassung eines Manuskripts ist nur der Startpunkt auf dem Weg zu deinem Buch. Mir gefällt dazu dieses Zitat:
„Kein erfolgreicher Autor, von dem ich wüsste, kann eine Geschichte so schreiben, wie sie schlussendlich erscheinen soll. Nicht mal annähernd.“ — Boris Maggioni
Viel Erfolg!
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