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„Wenn das Manuskript fertig ist, wird es überarbeitet. Wenn die Überarbeitung fertig ist, wird das Ergebnis überarbeitet. Dann überarbeitet man all das. Frühestens danach gibt man das Manuskript ins Lektorat. Es spricht aber nichts dagegen, es vorher nochmal zu überarbeiten.“ — Boris Maggioni
Dieser Gedanke von Boris Maggioni beschreibt mit einem Augenzwinkern, wie viel Arbeit und Herzblut in der Entstehung einer Manuskriptfassung steckt. Immer wieder findet man etwas, das auch noch überarbeitet werden will, und verliert sich in Details.
Damit sich diese Phase nicht wie der Kampf gegen Windmühlen anfühlt, hier eine Checkliste für Punkte, die systematisch geprüft werden können.
Da Roman, Sachbuch und Kinderbuch nach unterschiedlicher innerer Logik funktionieren, lohnt sich zusätzlich ein genrespezifischer Blick.
Grundsätzlich gelten für Kinderbücher dieselben Kategorien wie im Roman – Figuren, erste Seite, Show, don't tell, Dialoge. Hinzu kommen aber eigene Regeln, die sich an Alter und Produktziel ausrichten: Wortschatz, Satzlänge und Thementiefe müssen zur Zielgruppe passen, und das Format (Bilderbuch, Erstlesebuch, Vorlesebuch) bestimmt eigene Gesetzmäßigkeiten für Tempo und Sprache.
Kommen bei deiner Textarbeit Fragen auf wie „Ist dieser Dialog zu lang?“, „Kann man dieser Argumentation folgen?“ oder „Sollte ich eine andere Perspektive verwenden?“, sind das wichtige Punkte. Nenne sie unbedingt, wenn du dein Manuskript ins Lektorat gibst. Mehr dazu im Artikel „Wie bereite ich mein Manuskript für das Lektorat vor?“.
Eine weitere Option wäre eine Autor*innen-Sprechstunde, in der Zeit und Raum für Fragen ist.
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